Innovation & Wissensmanagement

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Interview mit Herrn Mag. Gerald Koller

Ein Experte aus dem Wissensmanagement

Mag. Gerald Koller

Viele Unternehmen stehen momentan unter dem Druck, innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Herr Koller, viele Unternehmen tun sich sehr schwer mit dem Begriff „Innovation“. Was meinen Sie woher dieser Druck und Zwang kommt?

„Langfristige Erfolge können nur durch Alleinstellungs-Merkmale und nutzen-stiftende Differenzierungen bei Produkten und Dienstleistungen erreicht werden. Alles andere führt zu
Vergleichbarkeit und direkt in die Preisfalle. Wer zukünftig erfolgreich sein will, muss folglich an allen Rädern drehen, die neue Ideen produzieren und somit Innovation fördern.“

Sie als Experte für den Bereich Wissensmanagement – Wie konkret kann Wissensmanagement modernen Unternehmen zur mehr Innovation verhelfen?

„Innovatives Wissensmanagement verknüpft das Sammeln und strukturierte dokumentieren von wichtigen Wissensfeldern mit der Förderung von Talenten der Mitarbeiter-Teams und nachhaltigem permanenten Lernen, um notwendige Qualifikationen für die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen zu gewährleisten. Solche Wissens- & Talente-Pools können gemeinsam mit agilen Organisations-Strukturen eine ideale Voraussetzung für eine innovative Unternehmens-Kultur bilden. Langfristige Innovation entsteht nicht durch zufällige Geistesblitze, sondern durch systematischen Wissensaustausch und hohe Ausschöpfung persönlicher Wissens-Ressourcen.“

Soweit ich weiss, beschäftigen Sie sich vor allem mit digitalen Lösungen in diesem Kontext. Aber nun mal Hand aufs Herz – bedeutet digital auch immer gleich Innovation?

„Digitale Tools und künstliche Intelligenz unterstützen den Innovations-Prozess, gestalten diesen transparent und ermöglichen einen breiten Wissenszugang in Organisationen. Dies ermöglicht exponentielle Wissensvermehrung und beschleunigt somit Ideen-Findung und Neu-Orientierungen. Innovationen basieren auf der Weiterentwicklung  vorhandenen Wissens und permanenter Ergänzung neuer Erkenntnisse. In  moderne digitale Lösungen fliessen solche Wissensbausteine ein und unter Berücksichtigung verschiedener Komponenten wie Semantik, Rollen, Wissensgruppen, Suchverhalten etc.  erzeugt das digitale System eine lernende Wissensplattform. Dennoch sind diese digitalen Neuheiten Werkzeuge und unterstützende Applikationen. Erfolgreiche digitale Anwendung, die sich dann wirklich in der Innovation zeigt, heisst aber auch, sich genau zu überlegen, wo wir digitale Lösungen sinnvoll einsetzen.“

Welche Risiken sehen Sie beim Mittelstand, ohne systematisches Wissensmangement – inwiefern korreliert dies mit der Innovationskraft?

„Leider beschäftigen sich aus meiner praktischen Erfahrung viele mittelständische Unternehmen mit systematischen Wissensmanagement viel zu wenig. Oft wird nur auf Situationen, wie zum Beispiel Absatzrückgang, Margen-Verfall oder auch Mitarbeiter-Fluktuation reagiert. Damit wird der Zeit-
punkt für notwendige Kurs-Korrekturen und innovative Entscheidungen zu spät eingeleitet. Ein wesentliches Merkmal der Innovation, ist der zeitliche Vorsprung. Unternehmen müssen in Aktion gehen und das Tempo vorgeben – wer nur „reagiert“, erzielt keine Alleinstellungsmerkmale und versinkt mit seinen Produkten und Dienstleistungen im „Me-too-Meer“.

„Aktives Handeln benötigt aber den Rückgriff auf breite Wissensressourcen, um Fehl-Entwicklungen, die Zeitvorsprünge vernichten und hohe Kosten verursachen, zu vermeiden. Somit gibt es eine eindeutige Korrelation von hoher Innovationskraft und effizientem Wissensmanagement.“

2 Kommentare zu „Innovation & Wissensmanagement

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