Der Brown-Paper Workshop

Prozessoptimierung in der Produktion

HIER GEHTS ZUR SCRUM MASTER ZERTIFIZIERUNG

HIER GEHTS ZUM AGILEN COACHING

HIER GEHTS ZUR AGILEN ORGANISATIONSENTWICKLUNG
HIER GEHTS ZUR AGILE COACH AUSBILDUNG (CAS)
HIER GEHTS ZUR DESIGN THINKING AUSBILDUNG

Hier gehts zum CAS Neuromarketing

Interview mit Herrn Jürgen Becher          

(Experte für Visualisierung von Produktionsabläufen)

Auch heute noch werden in vielen Unternehmen die Produktionsabläufe zu sehr vernachlässigt.

Vieles hat sich über Jahre etabliert und wird von Generation zu Generation weitergebeben. Dabei lässt man völlig außer Acht, dass eine Produktion, die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten effizient geführt werden soll, viel mehr ist, als qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen.

Interne Transportwege, effizientere Nutzung von Maschinenkapazitäten sowie eine bessere Abstimmung in den einzelnen Teilprozessen der Produktion sind dabei nur die Spitzen des Eisbergs. An erster Stelle muss die Kommunikation stehen, die sich in den meisten Fällen deutlich verbessern muss.

Herr Becher: Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit an, unter Hinzunahme eines Brown Paper Workshops die Arbeitsabläufe der einzelnen Abteilungen zu visualisieren. Was genau ist darunter zu verstehen?

Einen Brown Paper Workshop muss man sich so vorstellen, dass wir zu Beginn erst einmal die Wände des Konferenzraumes mit braunem Packpapier bekleben. Daher auch der Name: „Brown Paper“. Das dient dazu, die Wände des Raums, in dem der Workshop stattfindet, nicht zu beschädigen. Außerdem hat man hinterher die Möglichkeit, den gesamten Prozess „in einem Stück“ als Orginal zu archivieren.

Auf diesem Packpapier werden dann die einzelnen Arbeitsschritte, die in diesem

Prozess entstehen, dargestellt und visualisiert. Ergo – eine ultimative XXL Visualisierung des Kerns eines jeden Unternehmens, bzw. einer jeden Produktion – die Prozesse.

Schema eine Brown-Paper Analyse

Wer sind die Teilnehmer an einem solchen Workshop?

Es ist wichtig, dass, im Sinne eines lösungsorientierten Ergebnisses, sich der Teilnehmerkreis möglichst heterogen zusammensetzt, also sowohl Vertreter aus der Produktion als auch aus der Verwaltung bzw. zuarbeitenden Organisationseinheiten. Wichtig dabei: Der Teilnehmerkreis sollte sich das über alle Ebenen erstrecken. Vom Moderator ist darauf zu achten, dass sich wirklich alle Teilnehmer einbringen, um zu erkennen, wo Abläufe gestört werden. Dabei ist es am Anfang unwichtig, ob die Störung ggf. durch den Mitarbeiter entsteht oder grundsätzlich durch eine falsche Vorgehensweise im Prozess. Es muss alles aufgenommen werden, damit man ein umfassendes Bild bekommt. Ähnliche Herangehensweisen erleben wir oder kennen wir aus modernen angewandten Ansätzen der Agilität, bzw. der Scrum Workshops.

Beispiel eines Bown-Paper Workshops

Was passiert, wenn alles aufgenommen und der bestehende Prozess komplett visualisiert wurde?

Nach dem sich alle darauf verständigt haben, dass der dargestellte Prozess exakt dem Ablauf entspricht, der sich so im Unternehmen darstellt, geht es an die Bewertung der einzelnen Punkte. Dazu benötigt man grüne und rote Aufkleber, mit denen man die Bewertungen durchführt. Grün steht für gute und wichtige Schritte, rote stellen die Abweichungen bzw. Störung im Prozess dar, die gelöst werden müssen.

Ergebnisse auf dem Brown-Paper

Was passiert, wenn alles aufgenommen wurde und die Visualisierung abgeschlossen ist?

Nach dem alles bewertet wurde und auch hier ein gemeinschaftlicher Konsens entstanden ist, muss ein Maßnahmenplan erstellt werden, um festzulegen, was und in welcher Form geändert werden muss. Dieser Maßnahmenplan mündet dann in einen Aktionsplan, damit die notwendigen Schritte mit den dazugehörigen Verantwortlichkeiten umgesetzt werden können. Dabei muss jemand übergreifend die Koordination übernehmen, wer was an welcher Stelle umsetzt, um zu einer Gesamtverbesserung des aufgenommenen Prozesses zu kommen.

Was bedeutet das am Ende für die Prozesse in der Produktion und allen zuarbeitenden Abteilungen?

Das kann man so generell gar nicht beantworten. Es hängt sehr stark vom Unternehmen und den internen Strukturen ab. Einerseits hat man in der Prozessaufnahme festgestellt, dass viele Schritte für Störungen im Gesamtablauf führen. Anderseits muss man aber auch das Unternehmen als Ganzes betrachten. Denn wenn es zu Verbesserungen kommen soll, müssen sich nicht nur die Produktion auf Veränderungen einstellen, sondern ggf. auch der Vertrieb oder die Konstruktion. Ja selbst das Personalwesen kann davon betroffen sein, weil Schichtpläne angepasst werden müssen, um zu bestimmten Zeiten Besprechungsrunden einzuführen, um die Kommunikation im Unternehmen insgesamt zu verbessern.

Hier geht es vor alle zunächst darum, das Geschehen zu visualisieren und einen Überblick zu erhalten, um Schwachstellen und Positive Interaktionen sichtbar zu machen.

Es muss darauf geachtet werden, dass die Störungen in den Abläufen im Unternehmen, die bis heute verstärkt in der Information und Kommunikation zwischen Produktion und Administration auftreten, ein Ende finden. Es kann in der heutigen Zeit nicht mehr sein, dass immer noch von „denen da oben“ und „denen da unten“ gesprochen wird. Ein Unternehmen ist nur dann erfolgreich, wenn alle mit gleicher Wertschätzung und Beachtung behandelt werden. Denn eins sollte jedem klar sein: Es gibt keine gute oder schlechte Arbeit, sondern nur richtige oder falsche. Je mehr alle voneinander wissen, umso erfolgreicher wird das Unternehmen am Markt auftreten.

HIER GEHTS ZUR SCRUM MASTER ZERTIFIZIERUNG
HIER GEHTS ZUR AGILE COACH AUSBILDUNG (CAS)
HIER GEHTS ZUR DESIGN THINKING AUSBILDUNG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: